Heubutler ®

 

 

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Produktion und Vertrieb durch: 

 

Heubatec Agrartechnik

 

 

Der Heubutler ®

ist eine fahrbare Heuraufe, aus der das Pferd über lange Zeit, aber mengenmäßig begrenzt Rauhfutter wie Heu, Heulage und Stroh aufnehmen kann.

 

 

 Die mobile Heuraufe wird idealerweise im Lagerbereich beladen. Über die Stangen wird der Zwischenboden nach unten gedrückt und dort arretiert.

 

 Eine Befüllung des Heubutlers ist  - je nach Größe der Heuraufe und Anzahl der nutzenden Tiere -   nur 1x täglich nötig, ansonsten erfolgt die Futterbereitstellung durch Anheben des Zwischenbodens.

 

 

 
So bleibt die Fressebene auf Höhe des Ellenbogengelenkes des Pferdes. Hier ist sie sowohl dem Pferderücken als auch den Vordergliedmaßen gegenüber freundlich. Näheres dazu bei den Erläuterungen zur Natürlichen Schiefe.

 

Der Einsatz des Heubutlers ist sowohl in der Gruppenhaltung, als auch in der Boxenhaltung oder während des Aufenthaltes auf dem Tagespaddock möglich.

 

 An dieser Stelle der Erfahrungsbericht von Imke Schlömer, 

Physiotherapeutin für Mensch und Pferd

www.physiotherapie-is.de

 

 

Der Heubutler – auch für staubempfindliche Pferde?

Ein Erfahrungsbericht von Imke Schlömer

Nachdem ich den Heubutler das erste Mal im Stall einer Freundin im Einsatz erlebt habe, stand sehr schnell der Entschluss fest, selbst einen eigenen Heubutler anzuschaffen. Die pferdegerechte und saubere Möglichkeit die Pferde über einen längeren Zeitraum mit Heu zu versorgen verbunden mit der praktischen Handhabung überzeugte mich schnell.

Mulmig wurde mir allerdings, als mir bei der Lieferung des Heubutlers von der geplanten Fütterung mit nassem Heu abgeraten wurde. Meine beiden Pferde sind seit Jahren staubempfindlich und husten, wenn nicht gerade 100 %ig einwandfreies Heu verfügbar ist, bereits nach einer „Trockenfütterung“!

Nun ja, ich wollte es ausprobieren. Nach einer Woche Fütterung trockenen Heus waren die Pferde immer noch bestens beieinander! Weder im normalen Alltag noch beim Reiten husteten die Pferde!

Inzwischen fressen meine Pferde seit über drei Monaten ohne Probleme aus dem Heubutler. Meine Erklärung dafür ist, dass die Staubbelastung der Pferde durch das Rupfen des Heus aus dem Heubutler, deutlich reduziert wird.

Weiterhin erscheint mir die Kopfhaltung beim Fressen aus dem Heubutler im Vergleich zur herkömmlichen Heunetzfütterung deutlich physiologischer. Sicher reicht die Staubreduktion nicht für jedes Pferd aus - z.B. wird das Heu für lungenkranke Pferde immer noch behandelt werden müssen - jedoch profitiert jedes Pferd von einer verringerten Staubbelastung!

Gerade in Jahren, in denen es sehr schwer ist qualitativ so hochwertiges Heu zu bekommen, dass trocken verfüttert auch staubempfindliche Pferde damit zurechtkommen, braucht es alltagstaugliche Fütterungssysteme. Und ob Heulage/ Silage immer die beste Alternative sind, ist ein streitbares Thema.

Aus meiner Erfahrung stellt der Heubutler eine großartige Möglichkeit dar die Pferde staubarm, in pferdegerechter Körperhaltung und arbeitsarm für den Menschen über längere Zeit mit Heu zu versorgen.

 

 


 

 

 

Vorteile:

 

 

+ Artgerechte Fütterung durch ständige Bereitstellung des   Rauhfutters

Nur beim Kauen von rohfaserreichem Futter (Heu und Stroh) wird genügend Speichel produziert, um die ständig in den Verdauungstrakt abgegebenen Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse bezüglich des pH-Wertes abzupuffern. Bei ungenügender Rauhfuttergabe besteht das hohe Risiko, dass der pH-Wert im Pferdekörper absinkt, das hat negative Konsequenzen u.a. auf den (Energie)Stoffwechsel und das Immunsystem.

 

+ Verlängerung der Fresszeit und damit der Beschäftigungszeit

 

+ Kein Futterneid zu den sonst üblichen festen Fütterungszeiten

 

+ Kein Vertreten des Rauhfutters in der Einstreu und damit

+ Keine Verluste von teurem Rauhfutter und

+ deutlich reduziertes Risiko der oralen Aufnahme von  

   Wurmlarven  oder -eiern durch Futteraufnahme aus der Einstreu

 

+ Gerade in den Wachstumsphasen gleichmäßige 

   Gliedmaßenstellung

Bei stationärer bodennaher Futteraufnahme verbleiben die             Pferde häufig dauerhaft in einem einseitigen sogenannten Weideschritt:

 

 

Die dauerhafte unterschiedliche Belastungssituation kann sich massiv negativ auf die Belastungstoleranz der Vorderbeine auswirken. Belastungsintoleranzen werden gerne als sogenannte Rittigkeitsprobleme beschrieben. Die unterschiedliche Belastung der Vorderbeine zeigt sich in unterschiedlichen Hufformen:

 

 

 

Die Rauhfuttergabe mit dem Heubutler lässt eine gleichmäßige Belastungssituation der Vordergliedmaßen zu:

 

 

So kann das Risiko von Rittigkeitsproblemen, resultierend aus einer unterschiedlichen Belastungstoleranz, mit dem Einsatz des Heubutlers deutlich reduziert werden.

 

+ Deutlich geringe Arbeitszeit für Raufutterfütterung, mehr Zeit für

   Pferdetraining

 

+ Die Vorbereitung der Rauhfuttergabe erfolgt außerhalb des

   Pferdebereiches, damit ist die Staubbelastung durch die

   Heufütterung deutlich redziert.

 

+ Fegen nach der Raufuttergabe ist nicht nötig, dadurch wird

   ebenfalls eine deutliche Staubreduzierung in den Stallungen

   erreicht.

 

+ Auch Kraftfutter oder ein Leckstein kann auf dem Heubutler

   verabreicht werden, die Futterkrippe oder Halterungen in der

   Box werden als Verletzungsgefahr eliminiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 


 

 

 Fachliche Stellungnahmen zum Heubutler

 


FEI Tierarzt Martin Grell

FEI Tierarzt Marcus Menzel

Dr.med.vet. Kathrin Irgang

Barbara Welter-Böller, Fachschulleiterin Osteopathische Pferdetherapie

 

Erläuterungen zur natürlichen Schiefe

 

Rechtliche Betreuung:

Patentanwalt und  Dipl.Phys. Sven Heeschen

www.patenth2.de

 


 

© Ralf Döringshoff 2012

 


 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

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